Die Seidenstrasse

Mythos und Gegenwart

Auf den Spuren des Buddha

 

Die antike Seidenstrasse ist Vergangenheit,
doch ihr multikultureller Geist ist relevanter denn je.

Chinghis Aitmatov

 

Aus der Sehnsucht einem Mythos nachzuspüren wurde ein Lebensprojekt. Das Abenteuer Seidenstrasse wird dabei auf vielfältige Weise  erlebbar: Inmitten des Sandmeeres der Takla Makan als die Karawane vor einem "Pompeji der Wüste" steht, vor einen jener legendenumwitterten Orte aus antiker Zeit, deren  Überreste der trockene Wüstensand konservierte. Auf einem der Bazare in abgelegenen Oasen mit seinem orientalischen Gepräge aus uralter Handwerkskunst und vibrierender Atmosphäre aus Gerüchen und Geräuschen. In aus dem Fels geschlagenen Grotten am Fuße der "himmlischen Berge" (Tien Shan), die kunstvoll wie ein Bilderbuch bemalt sind.

Doch die Seidenstrasse ist nicht bloß nostalgische Vergangenheit. Das bedeutendste Band, das es je auf Erden zwischen Völkern und Kontinenten gab, erfährt eine Renaissance. Auf den Spuren uralter Karawanenwege ist eine neue Seidenstrasse entstanden, eine moderne Verbindungsweg zwischen Ost und West, von Europa bis China. Sie beflügelt nicht nur die Phantasie von Poeten wie den kirgisischen Dichter Chinghis Aitmatov, sondern auch Politiker verschiedenster Couleur, die darin ein großes wirtschaftliches Potential sehen. Aber ein Austausch, der nur auf die Ökonomie begrenzt bleibt, reicht nicht aus, um die völkerverbindende Funktion der alten Seidenstrasse neu zu beleben. Der Dialog - genau das lehrt uns die Seidenstrasse - muss auf viel breiterer Basis erfolgen.

Diese Erkenntnis steht am Anfang von "Roads of Dialogue", dem aktuellen Seidenstrassen-Projekt von Bruno Baumann, das durch eine spektakuläre Kulturkarawane ein Zeichen setzt.

Mehr dazu unter: www.silkroadexperiences.org

 

de » ...for you » Öffentliche Vorträge » Die Seidenstrasse