Bruno Baumann

Biographie

 

Bruno Baumann

Jahrgang 1955, lebt als Schriftsteller und Filmemacher in München.

 

Sein Weg, die Welt zu erkennen führt ihn seit mehr als einem Jahrzehnt in die großen Naturlandschaften der Erde. Bruno Baumann verwirklicht Ideen, Träume, die über profane Abenteuer hinausweisen und nach Antworten suchen auf die Grundfragen des Menschen.

 

1989: Takla Makan

Im Jahre 1989 durchquerte er - weitgehend zu Fuß - die Takla Makan, die größte zusammenhängende Sandwüste der Erde. Dabei stieß er auf mehr als 1000 Jahre alte Relikte der Kultur der Seidenstraße.

 

Er gilt gegenwärtig als einer der besten Kenner Tibets und des Himalayaraumes. Über zwanzig Reisen unternahm er allein zum heiligen Berg Kailash und in seine Umgebung. Anfang der neunziger Jahre durchquerte er Nord- und Osttibet und im Jahre 1997 gelang die Überquerung des Transhimalaya von Süden nach Norden.

 

Naturlandschaften

Zu den schwierigsten Unternehmungen von Bruno Baumann zählt die Expedition in das „geheime Herz der Sahara“, dem Tibesti Gebirge, einem Ort kosmischer Isolation im Norden des Tschad. Dabei gelangen spektakuläre Erstbesteigungen in diesem höchsten Gebirge der Sahara. Sein Rückweg wurde zur dramatischen Wüstenodyssee...

 

1994: Herzstück der Wüste Gobi

Im Jahre 1994 gelang es ihm, das Herzstück der Wüste Gobi, ein Art „Himalaya aus Sand“ erstmals zu Fuß zu durchqueren. Die Expedition, der auch ein Redakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und ein Filmteam angehörten, hatte den Status eines UNESCO-Projektes zur Erforschung der Kultur der Seidenstraße.

 

Im Herbst 1996 wagte Bruno Baumann das scheinbar Unmögliche, die „Sandkiste des Teufels“ (Der Spiegel) Solo und „unsupported“, das heißt ohne Kamele, ohne Kontakt zur Außenwelt, auf sich ganz allein gestellt, zu durchqueren. Der Versuch scheiterte.....

 

Im Jahre 2000 begab er sich auf historische Spurensuche abermals in die Takla Makan. Diesmal ging es darum reale Spuren der „Todeskarawane“ des schwedischen Forschers Sven Hedin zu finden und die Hintergründe dieses Wüstendramas aufzuklären.

 

2003: Herzstück der Wüste Gobi

Im Oktober 2003 gelang ihm was niemand zuvor schaffte und woran er selbst schon einmal scheiterte. Er durchquerte das sandige Herzstück der Wüste Gobi als erster Mensch im Alleingang.

 

Im Zuge seines Projektes „Auf der Suche nach Shangri-La“ gelang im Mai 2004 die Erstbefahrung des Sutley-Canyons in Tibet mit Wildwasser-Schlauchbooten und die Entdeckung der versunkenen Kultur des Königreichs Shang Shung

 

 

2003: Herzstück der Wüste Gobi

Im Jahr 2010 startete das Projekt Roads of Dialogue - Silkroad Experiences, das auf mehrere Jahre angelegt ist. Ziel des Vorhabens ist es, die Vision einer neuen Seidenstraße durch eine spektakuläre Kulturkarawane zu beleben. Mehr dazu unter www.silkroadexperiences.org